07:00 bis 20:00


Viele Leute haben sich berechtigterweise drüber beschwert, dass in meinen Blogs in letzter Zeit hauptsächlich Sinnlose und für die Allgemeinheit unnütze Einträge getätigt wurden.

Um das zu Ändern, möchte ich Heute auf ein Thema zu sprechen kommen, dass mir heute in den Sinn gekommen ist:

Es geht um die Öffnungszeiten von Geschäften, die Lebensmittel verkaufen. Heute erst las ich vor unserem Rewe-Geschäft auf der Arbeit "Geöffnet von 07:00 bis 20:00" Uhr. 13 Stunden ist dieses Geschäft insgesamt innerhalb der Werkwoche geöffnet. Sogar Samstags werden diese Zeiten eingehalten.

Auch Tankstellen, die oftmals 24 Stunden lang geöffnet haben, sind weit verbreitet. Die langen Öffnungszeiten schlagen sich hier jedoch berechtigterweise auf den Preis der Ware nieder.

Denn unter der Prämisse der Menschlichkeit wird die Öffnungszeit in Schichten eingeteilt. Jeder Angestellte hat nur für einen gewissen Zeitraum die Arbeitsleistung des Verkaufens, Sortierens und Lagern der Ware zu übernehmen.

In dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, dessen Werte und Stile dank Imperialistischer Aussenpolitik immer weiter zu uns überschwappt, hat, damals, als das Thema für einen kurzen Zeitraum mal in der Presse diskutiert wurde, Druck auf EU-Mitgliedsländer ausgeübt, dass die Idee, den 24-Stunden Rhytmus auch für herkömmliche Lebensmittelverkaufsbetriebe doch gar nicht so schlecht sei und auch hierzulande durchgesetzt werden müsse.

Tatsächlich hat die Seite Vor- sowie Nachteile. Natürlich ist es bequem, und hat auch einen besonderen Stil, wenn man um 00:15 Nachts einfach mal zum Bäcker gehen kann und sich dort Brötchen kauft. Man hat keinen Zeitdruck, die Warteschlangen würden entlastet werden. Die Preise würden auf Tankstellenniveau ansteigen. Arbeitsplätze würden geschaffen werden.

Ein Wust aus Vor- und Nachteilen. Ich frage euch zu eurer Meinung zum Thema. Wie seht ihr das ganze? Dafür? Dagegen? Warum?

Kommentare:

  1. Ja, eigentlich schon dafür. Mir würde es mehr Freiheit verschaffen.
    Dann aber bitte mehr Angestellte in den Geschäften. Jede Schicht nur 4-5 Stunden. Das sind
    dann 5 Schichten für
    5 Mitarbeiter(gruppen) in
    24 Stunden. Das schafft viele neue Arbeitsplätze. Und bei Nachtarbeit gibt es höhere Bezahlung.

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  2. also ich bin generell dagegen, da es ein weiterer Teil der Auzsbeutung ist!
    Also ich möchte nicht nachts arbeiten, damit irgendwelche besoffenen einkaufen gehen koennen ;-)
    bei Kaufland ist es so, dass man die Regale bis in die Nacht auffuellt, obwohl das Geschaeft zu hat.

    elfriede

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  3. Ich bin dafür.
    Is sowieso fürn Arsch. Die ganzen Heulsusen ham nur noch nicht gerafft, das die fetten Jahre ->Ein fetter unqualifizierter Sack belegt eine halbe Arbeitsstelle mit einem Nettogehalt von 3500 Eurodollars <- vorbei sind. Teilt eure Arbeitsplätze, verdient weniger und seid glücklich damit. Ich würde auch heulen, wen ich son Job hätte und nu' einer ankäme, ich solle mehr arbeiten.
    Aber immer mehr industrielle Maschinenfertigung, heisst: weniger Jobs!
    Und nicht: och gerade Krise, wird bald wieder.

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  4. Ich bin für die Einführung von bestimmten Menschen die extra dazu geboren werden Verkäufer zu werden.Die ersten 10 Jahre ihres Lebens werden sie zu Eliten ausgebildet danach werden ihnen die Beine abgehackt und sie werden an die Kasse gebunden.Da bleiben sie ihr ganzes Leben lang.

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