Leidensgenossen

Stehts dir einst mit deinen Erlebnissen,
Liebeshändel, Torheiten und deinen Späßen
dir bis zum Kopfe, so daß du weinst
und sorgst, und kümmerst, und daß du meinst
Freiheit von alledem, oh, wär das meins!

Mein Teurer, siehe, es ist kein Pfad,
kein Weg, kein Asphalt, noch nicht mal eine Naht
Vielleicht noch Niemand hatte einst bestiegen -
das Plateau zu seinen Bergen! Um über sich zu Siegen!
Denn solch ein Triumph ist schwer zu wiegen.

Keiner deiner Freunde besitzen solche Waagen
zu wiegen, was geschieht in solchen Tagen
Dein Organ´ Bewusstsein erklimmt sich selber;
Deine Sonne scheint dir nunmehr Gelber,
verbrennen soll sie deine alten Felder!

Deine Taten setzen Wille voraus
Ob´s glückt das stellt sich früh heraus
Doch deine Erlebnisse sind willkürlich
Das Pech lauert dir stets auf - Natürlich.
Bist du deinem Schicksal ebenbürdig?

Dest´ so sichrer dir dein Geschaffnes
Überwundenes, Gelerntes und Gerafftes
Da weht dir der Wind der Einsamkeit
und keine Menschenseele Weit und Breit
mein Freund, überlegs dir - ist es schon Zeit?

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