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Skatevideo: Oschatz
Skateboardfahren mit Flitzer Maschke, Zylka und Seb, Footage hauptsächlich aus Oschatz, teilweise Paris dabei.
Leider hab ich zu wenig Material von Seb und Zylka gehabt, so das am meisten von mir zu sehen ist :-(
Leider hab ich zu wenig Material von Seb und Zylka gehabt, so das am meisten von mir zu sehen ist :-(
Es war der April 2008, in dem ich mein zweites Frühlingsskatefoto veröffentlichte, und es ist nun mitten im April 2009, an dem ich das diesjährige präsentiere. Es ist der Skatepark in Markkleeberg bei Leipzig, der Trick ein Backside 5-0 Crail Grab, fotografiert von Seb:

Im Herbst folgt das nächste.

Im Herbst folgt das nächste.
RB7: erneut Worms, Kirchheimbolanden, Rockenhausen, Idar-Oberstein, Trier
Zunächst ein Glossar für die zukünftigen Reiseberichte:
Wir verabschiedeten uns von Heidelberg, und fuhren also den Neckar zurück in Richtung
Mannheim. Von hier wollen wir über Worms nach Trier fahren.
Hier in Ladenburg, auf dem Rückweg von Heidelberg, fanden wir morgens diese Mini-Rampe,
die von allen Heidelberger Skatern, die wir gefragt hatten, fälschlicherweise
als "Half-Pipe" spezifiziert wurde:

Es tat sehr gut, nachdem ich die letzten Woche nur vertikale Rampen gefahren bin, endlich
mal wieder eine Rampe mit sanfter, kleiner Transition zu fahren.
Mittags fuhren wir schon weiter in Richtung Mannheim. Kurz vorher haben wir eine ruhige,
angenehme Nacht parallel zum Altrhein gehabt. Am Folgetag ging es mit der Fähre über den
Altrhein herüber. Im Mannheimer Hafengebiet haben wir uns mehrfach verfahren, so das wir
leicht gestresst aus dem Mannheimer Gebiet herauskamen.
Abends nächtigten wir vor einer fürchterlichen Autobahnbrücke, die über den Rhein
führt, und bei der wir als Fahrradfahrer gezwungen sind, unser gesamtes Gepäck alle etwa
100 Stufen hinauf zu tragen, um dann die gesamte Strecke zwischen beiden Autobahnspuren zu
absolvieren. Da wir uns diesen Stress abends nicht mehr antun wollten, schlugen wir
unser Zelt unter der Brücke, direkt am Rhein auf. Am nächsten morgen meinte unsere Ratte
Laila, den ganzen sonnigen Tag über versteckt in einem Gebüsch verstecken zu spielen, so das wir gezwungen waren, auf den Abend zu warten. Also faulenzten wir den Tag am Rhein.
Der Unterschied, eine gewisse Strecke innerhalb eines Landes, dessen Weg flach ist, ist
zu der Strecke, die hügelig oder gar bergig ist, mit dem Fahrrad zu durchfahren,
ist bei weitem größer, als man als Laie schätzt. Der Rückweg, entlang dem Neckar und dem
Rhein nach Worms, der in etwa 50 Kilometer ausmacht, war sehr entspannt an einem Tag,
trotz mehrfachen sehr ärgerlichen Verfahren im Mannheimer Hafengebiet, zu schaffen. Im
Gegensatz zu den nun folgenden bergigen Strapazen, ist es eine Leichtigkeit, die Radwege
am Rhein entlang zu fahren. Es wird sich in Zukunft die tatsaechliche Reisegeschwindigkeit
innerhalb eines Landes fuer uns zeigen.
Ab hier entschieden wir uns, fern vom Fluss, mitten durch das pfälzische Gebirge, ins
Landesinnere zu fahren.
Zwischen Worms und Trier etwa liegt geographisch Idar-Oberstein. Das ist also die erste
Hälfte unserer Expedition nach Trier. Die etwa 50 Kilometer zwischen Worms und Trier
stellten sich als schwieriger zu absolvieren dar, als vorher gedacht. Diese
ausserordentlich hügelige Strecke, die sich nur per Landstraße absolvieren lässt, ist eine
solche Tortur für die Nerven, das wir fast meinen, still zu stehen. Der Blick auf die
Karte lässt uns erschaudern: wir kommen jeden Tag nur etwa 30 Kilometer weiter.
Der erste Ort nach Worms, in den wir kamen, heisst Kirchheimbolanden.
In Kirchheimbolanden habe ich glücklicherweise ein kleines Kind mit Skateboard
angesprochen, das mir dem Weg zum Kirchheimbolandener Skatepark erklärte. Etwa Hundert
Höhenmeter höher fanden wir dann den Park, direkt neben dem Stadion. Es war bereits
sehr spät, und wir waren erschöpft. Wir haben also 200 Meter weiter in einem Waldstück
gezeltet, und am nächsten Morgen gab es dann diesen Texas Plant mit geschummelten
Wiedereinstieg auf der Mini-Rampe zu sehen:

Hier in einem unbekannten Dorf, in der nähe von Rockenhausen an der Alsenz,
ist Ellis Gepäckträger komplett heruntergebrochen:

Glücklicherweise meldete sich, als wir gerade das Gerümpel von der Straße geräumt, und
darüber philosophiert haben, wie wir denn jetzt alles zum nächsten Fahrradladen tragen
sollen, ein älterer Mann mit den Worten: "Ja, ich hab doch hier was rumsen gehört!".
Er erkundigte sich über unsere Situation und nahm uns kurzerhand mit in seinen Hof.
Nachdem er eine Spezialkonstruktion für Marta geschmiedet und montiert hatte, wünschte
er uns noch alles Gute. Es war schon spät, dunkel und kalt, so das wir wenige Meter
weiter dann zelteten.
Wir fuhren weiter bis zu einem Waldstück vor der Stadt Kirn.
Am nächsten Morgen erst erreichten wir dann endlich Idar-Oberstein. Es
war schon kräftig Naß draussen, und Abends hat es richtig angefangen zu Regnen. Leider
sind wir noch sehr unerfahren und ungeübt im Umgang mit Feuchtigkeit. Zwar ist unser
Zelt, sofern wir es mit Heringen aufspannen, mit ziemlicher Sicherheit Wasserdicht, und
meine Gepäckträgertaschen sowie der Rucksack sind dank LKW-Planenmaterial auch geschützt,
aber wir haben die Wichtigkeit, bei der Aussentemperatur und dem Sonnenmangel, unser
Material und Kleidung trocken zu halten, noch nicht erkannt. Das Zelt stand also, da es
nicht Ordnungsgemäß montiert war, im Fußbereich unter Wasser, und unsere Schlafsäcke
waren alle dort komplett naß. Unsere Wechselkleidung, die momentan vorne Rechts an meinem
Fahrrad hängt, ist ebenfalls völlig unbenutzbar. Zur Strafe, das wir so fahrlässig waren,
mussten wir also einen zweiten kompletten regnerischen Tag, an dem es einfach nicht
aufhören wollte, in Idar-Oberstein bleiben. Hier die Felsenkirche in Idar-Oberstein:

Der Ort selbst ist mit seinen 10.000 Einwohnern recht überschaubar, einzig die massige
edelsteinlastigen Einzelhandelsketten dort würden mich als Anwohner stören.
Am nächsten Morgen, nach der zweiten Nacht in
Idar-Oberstein weckte uns jedoch eine Frau im anliegenden Häuschen mit der Frage, ob wir
nicht einen Tee trinken wollen. Wir nahmen das Angebot natürlich gerne an, und informierten uns dankend über den nun folgenden Weg, der auf uns zukommt. Das Wetter wurde etwas besser, und endlich konnten wir die wichtigsten Dinge von uns trocknen.
Unser heutiges Tagesziel lautet Birkenfeld. Zwar hat dieser Ort nur etwa 8.000 Einwohner,
dafür ist er aber die Kreisstadt des gesamten Gebietes hier. An dieser originalen
Erlbruch-Kopie musste ich, trotz Regenwetter und nassem Boden, diesen Erinnerungs-Boardslidchen tätigen:

Von hier an folgten wir
wieder den ausgeschilderten Radwegen, in der Hoffnung, das die bergigen Strapazen der
letzten Tage ein Ende haben. Leider machten uns aber ein regnerisches Wetter und ein
ständiger starker Südwest-Wind einen Strich durch die Rechnung.
Wir schafften es bis Nohfelden, und konnten bei dem Sauwetter in dieser Hütte schlafen:

Die Radwege sind trotzdem hügelig, und haben meist einen schwer zu befahrenden Boden.
Steigungen von 8% bis 15% (15% ist das meiste, was ich in allen Landstraßen Deutschlands
überhaupt gefunden habe) haben wir hier gefunden.
Völlig durchnässt mussten wir in Hermeskeil den Joker ziehen und eine Jugendherberge
beanspruchen. Diese war voll, so das wir zum ermässigten Preis (47€ insgesamt für 2
Personen) eine Nacht zu zweit auf einem Einzelzimmer in einem befreundeten Hotel 300 Meter weiter, verbringen konnten. Wir haben hier unsere Wäsche per Waschbecken gewaschen, per Heizung getrocknet, alle Geräte aufgeladen und uns vollkommen körperlich und mental restauriert.
Kurz vorm Hotel gab es dann diesen Backside Bertslide mit ungewolltem, aber stylischem
Wheelie-Abgang an einer Naturtransition, bei der die nicht zu sehende Anfahrt das
schwierigste war:

So konnten wir am nächsten Morgen, nach dem Frühstück inklusive, den Ruwer-Hochwald-Radweg,
der noch im Bau ist, testen. Er beginnt genau in Hermeskeil, und führt dauernd Bergab bis
zum Stadtteil Trier-Ruwer Triers. Obwohl er noch nicht ganz fertig ist (Fertigstellung "2008") ist
dies der definitiv beste Radweg, den ich je gefahren bin. Optimale Beschilderung, stets
perfekter, asphaltierter Boden, eine wunderschönes Panorama. Die gesamten 45 Kilometer
absolvierten wir in unter drei Stunden, und das ohne jede Anstrengung. Das Verhältnis
zu unserer Leistung in den Tagen davor, wo wir uns jeden Kilometer an den Hügeln
erkämpfen müssen, liegt somit irgendwo bei Faktor 10. Hier ein Bild völliger Sinnlosigkeit
und Geldverschwendung:

Hier völlig munter in Trier angekommen, nehme ich mir nun vor, etwas von dem Geld nun wieder
per Musikinstrument einzuspielen. Samstags und Sonntags lässt sich hier sicherlich gut
verdienen. Aufgrund der hügeligen Strecke, die wir absolvierten, sind sämtliche Bremsbacken
völlig herunter gefahren, so das wir trotz dem Trick, die Bremsbacken einmal zu drehen,
kaum noch Bremskraft in den Fahrrädern stecken haben. Da der Trierer Radladen hier am
Samstag um 15:00 geschlossen hat, werden wir Montag früh zuschlagen. 4 Bremspaare
komplett neu, und eins in Reserve.

Das McDonaldser Angebot, eine Stunde am Tag kostenlos ins Internet zu kommen, ist wohl
offensichtlich auch nur auf den September begrenzt gewesen, so das es in Zukunft nur noch
Berichte aus Internet-Cafes oder von Menschen, bei denen wir übernachten, geben wird.
der Herbert in der Höhle:

Und die Elli auf der Brücke:

Mit den 4 Skateboardbildern auf diesem Reisebericht verdient er auch den Tag Rollbrett
In ein paar Tagen geht es dann weiter nach Metz in Frankreich.
Es gibt in Zukunft eine neue Rubrik auf Herberts Weltbild mit dem Titel Ellis Naturbilder.
Hier werden die besten Exemplare der in meinen Augen wirklich guten Schnappschüssse von Elli, veröffentlicht.
Den ersten Teil findet ihr hier unter diesem Reisebericht, viel Spaß damit und
schöne grüße an alle aus Trier!
| Johannes | Herberts Skateboard |
| Gerd | Herberts Fahrrad |
| Marta | Ellis Fahrrad |
| Philipp | unsere Gitarre |
| Laila und Winnie | unsere Ratten |
Wir verabschiedeten uns von Heidelberg, und fuhren also den Neckar zurück in Richtung
Mannheim. Von hier wollen wir über Worms nach Trier fahren.
Hier in Ladenburg, auf dem Rückweg von Heidelberg, fanden wir morgens diese Mini-Rampe,
die von allen Heidelberger Skatern, die wir gefragt hatten, fälschlicherweise
als "Half-Pipe" spezifiziert wurde:
Es tat sehr gut, nachdem ich die letzten Woche nur vertikale Rampen gefahren bin, endlich
mal wieder eine Rampe mit sanfter, kleiner Transition zu fahren.
Mittags fuhren wir schon weiter in Richtung Mannheim. Kurz vorher haben wir eine ruhige,
angenehme Nacht parallel zum Altrhein gehabt. Am Folgetag ging es mit der Fähre über den
Altrhein herüber. Im Mannheimer Hafengebiet haben wir uns mehrfach verfahren, so das wir
leicht gestresst aus dem Mannheimer Gebiet herauskamen.
Abends nächtigten wir vor einer fürchterlichen Autobahnbrücke, die über den Rhein
führt, und bei der wir als Fahrradfahrer gezwungen sind, unser gesamtes Gepäck alle etwa
100 Stufen hinauf zu tragen, um dann die gesamte Strecke zwischen beiden Autobahnspuren zu
absolvieren. Da wir uns diesen Stress abends nicht mehr antun wollten, schlugen wir
unser Zelt unter der Brücke, direkt am Rhein auf. Am nächsten morgen meinte unsere Ratte
Laila, den ganzen sonnigen Tag über versteckt in einem Gebüsch verstecken zu spielen, so das wir gezwungen waren, auf den Abend zu warten. Also faulenzten wir den Tag am Rhein.
Der Unterschied, eine gewisse Strecke innerhalb eines Landes, dessen Weg flach ist, ist
zu der Strecke, die hügelig oder gar bergig ist, mit dem Fahrrad zu durchfahren,
ist bei weitem größer, als man als Laie schätzt. Der Rückweg, entlang dem Neckar und dem
Rhein nach Worms, der in etwa 50 Kilometer ausmacht, war sehr entspannt an einem Tag,
trotz mehrfachen sehr ärgerlichen Verfahren im Mannheimer Hafengebiet, zu schaffen. Im
Gegensatz zu den nun folgenden bergigen Strapazen, ist es eine Leichtigkeit, die Radwege
am Rhein entlang zu fahren. Es wird sich in Zukunft die tatsaechliche Reisegeschwindigkeit
innerhalb eines Landes fuer uns zeigen.
Ab hier entschieden wir uns, fern vom Fluss, mitten durch das pfälzische Gebirge, ins
Landesinnere zu fahren.
Zwischen Worms und Trier etwa liegt geographisch Idar-Oberstein. Das ist also die erste
Hälfte unserer Expedition nach Trier. Die etwa 50 Kilometer zwischen Worms und Trier
stellten sich als schwieriger zu absolvieren dar, als vorher gedacht. Diese
ausserordentlich hügelige Strecke, die sich nur per Landstraße absolvieren lässt, ist eine
solche Tortur für die Nerven, das wir fast meinen, still zu stehen. Der Blick auf die
Karte lässt uns erschaudern: wir kommen jeden Tag nur etwa 30 Kilometer weiter.
Der erste Ort nach Worms, in den wir kamen, heisst Kirchheimbolanden.
In Kirchheimbolanden habe ich glücklicherweise ein kleines Kind mit Skateboard
angesprochen, das mir dem Weg zum Kirchheimbolandener Skatepark erklärte. Etwa Hundert
Höhenmeter höher fanden wir dann den Park, direkt neben dem Stadion. Es war bereits
sehr spät, und wir waren erschöpft. Wir haben also 200 Meter weiter in einem Waldstück
gezeltet, und am nächsten Morgen gab es dann diesen Texas Plant mit geschummelten
Wiedereinstieg auf der Mini-Rampe zu sehen:
Hier in einem unbekannten Dorf, in der nähe von Rockenhausen an der Alsenz,
ist Ellis Gepäckträger komplett heruntergebrochen:

Glücklicherweise meldete sich, als wir gerade das Gerümpel von der Straße geräumt, und
darüber philosophiert haben, wie wir denn jetzt alles zum nächsten Fahrradladen tragen
sollen, ein älterer Mann mit den Worten: "Ja, ich hab doch hier was rumsen gehört!".
Er erkundigte sich über unsere Situation und nahm uns kurzerhand mit in seinen Hof.
Nachdem er eine Spezialkonstruktion für Marta geschmiedet und montiert hatte, wünschte
er uns noch alles Gute. Es war schon spät, dunkel und kalt, so das wir wenige Meter
weiter dann zelteten.
Wir fuhren weiter bis zu einem Waldstück vor der Stadt Kirn.
Am nächsten Morgen erst erreichten wir dann endlich Idar-Oberstein. Es
war schon kräftig Naß draussen, und Abends hat es richtig angefangen zu Regnen. Leider
sind wir noch sehr unerfahren und ungeübt im Umgang mit Feuchtigkeit. Zwar ist unser
Zelt, sofern wir es mit Heringen aufspannen, mit ziemlicher Sicherheit Wasserdicht, und
meine Gepäckträgertaschen sowie der Rucksack sind dank LKW-Planenmaterial auch geschützt,
aber wir haben die Wichtigkeit, bei der Aussentemperatur und dem Sonnenmangel, unser
Material und Kleidung trocken zu halten, noch nicht erkannt. Das Zelt stand also, da es
nicht Ordnungsgemäß montiert war, im Fußbereich unter Wasser, und unsere Schlafsäcke
waren alle dort komplett naß. Unsere Wechselkleidung, die momentan vorne Rechts an meinem
Fahrrad hängt, ist ebenfalls völlig unbenutzbar. Zur Strafe, das wir so fahrlässig waren,
mussten wir also einen zweiten kompletten regnerischen Tag, an dem es einfach nicht
aufhören wollte, in Idar-Oberstein bleiben. Hier die Felsenkirche in Idar-Oberstein:
Der Ort selbst ist mit seinen 10.000 Einwohnern recht überschaubar, einzig die massige
edelsteinlastigen Einzelhandelsketten dort würden mich als Anwohner stören.
Am nächsten Morgen, nach der zweiten Nacht in
Idar-Oberstein weckte uns jedoch eine Frau im anliegenden Häuschen mit der Frage, ob wir
nicht einen Tee trinken wollen. Wir nahmen das Angebot natürlich gerne an, und informierten uns dankend über den nun folgenden Weg, der auf uns zukommt. Das Wetter wurde etwas besser, und endlich konnten wir die wichtigsten Dinge von uns trocknen.
Unser heutiges Tagesziel lautet Birkenfeld. Zwar hat dieser Ort nur etwa 8.000 Einwohner,
dafür ist er aber die Kreisstadt des gesamten Gebietes hier. An dieser originalen
Erlbruch-Kopie musste ich, trotz Regenwetter und nassem Boden, diesen Erinnerungs-Boardslidchen tätigen:
Von hier an folgten wir
wieder den ausgeschilderten Radwegen, in der Hoffnung, das die bergigen Strapazen der
letzten Tage ein Ende haben. Leider machten uns aber ein regnerisches Wetter und ein
ständiger starker Südwest-Wind einen Strich durch die Rechnung.
Wir schafften es bis Nohfelden, und konnten bei dem Sauwetter in dieser Hütte schlafen:
Die Radwege sind trotzdem hügelig, und haben meist einen schwer zu befahrenden Boden.
Steigungen von 8% bis 15% (15% ist das meiste, was ich in allen Landstraßen Deutschlands
überhaupt gefunden habe) haben wir hier gefunden.
Völlig durchnässt mussten wir in Hermeskeil den Joker ziehen und eine Jugendherberge
beanspruchen. Diese war voll, so das wir zum ermässigten Preis (47€ insgesamt für 2
Personen) eine Nacht zu zweit auf einem Einzelzimmer in einem befreundeten Hotel 300 Meter weiter, verbringen konnten. Wir haben hier unsere Wäsche per Waschbecken gewaschen, per Heizung getrocknet, alle Geräte aufgeladen und uns vollkommen körperlich und mental restauriert.
Kurz vorm Hotel gab es dann diesen Backside Bertslide mit ungewolltem, aber stylischem
Wheelie-Abgang an einer Naturtransition, bei der die nicht zu sehende Anfahrt das
schwierigste war:
So konnten wir am nächsten Morgen, nach dem Frühstück inklusive, den Ruwer-Hochwald-Radweg,
der noch im Bau ist, testen. Er beginnt genau in Hermeskeil, und führt dauernd Bergab bis
zum Stadtteil Trier-Ruwer Triers. Obwohl er noch nicht ganz fertig ist (Fertigstellung "2008") ist
dies der definitiv beste Radweg, den ich je gefahren bin. Optimale Beschilderung, stets
perfekter, asphaltierter Boden, eine wunderschönes Panorama. Die gesamten 45 Kilometer
absolvierten wir in unter drei Stunden, und das ohne jede Anstrengung. Das Verhältnis
zu unserer Leistung in den Tagen davor, wo wir uns jeden Kilometer an den Hügeln
erkämpfen müssen, liegt somit irgendwo bei Faktor 10. Hier ein Bild völliger Sinnlosigkeit
und Geldverschwendung:

Hier völlig munter in Trier angekommen, nehme ich mir nun vor, etwas von dem Geld nun wieder
per Musikinstrument einzuspielen. Samstags und Sonntags lässt sich hier sicherlich gut
verdienen. Aufgrund der hügeligen Strecke, die wir absolvierten, sind sämtliche Bremsbacken
völlig herunter gefahren, so das wir trotz dem Trick, die Bremsbacken einmal zu drehen,
kaum noch Bremskraft in den Fahrrädern stecken haben. Da der Trierer Radladen hier am
Samstag um 15:00 geschlossen hat, werden wir Montag früh zuschlagen. 4 Bremspaare
komplett neu, und eins in Reserve.
Das McDonaldser Angebot, eine Stunde am Tag kostenlos ins Internet zu kommen, ist wohl
offensichtlich auch nur auf den September begrenzt gewesen, so das es in Zukunft nur noch
Berichte aus Internet-Cafes oder von Menschen, bei denen wir übernachten, geben wird.
der Herbert in der Höhle:
Und die Elli auf der Brücke:

Mit den 4 Skateboardbildern auf diesem Reisebericht verdient er auch den Tag Rollbrett
In ein paar Tagen geht es dann weiter nach Metz in Frankreich.
Es gibt in Zukunft eine neue Rubrik auf Herberts Weltbild mit dem Titel Ellis Naturbilder.
Hier werden die besten Exemplare der in meinen Augen wirklich guten Schnappschüssse von Elli, veröffentlicht.
Den ersten Teil findet ihr hier unter diesem Reisebericht, viel Spaß damit und
schöne grüße an alle aus Trier!
RB2,5: C.o.S Pool Contest am Samstag in Hagen Haspe
Da mein vorheriger Reisebericht einerseits, da es wenig zu berichten gab, und andererseits, da dieses Internet-Cafe hier sehr teuer ist, sehr spärlich ausfiel, liefere ich hiermit einen halben Reisebericht nach.
Deswegen legen wir auch 2 Bilder von unserem Rast in Bochum-Dahlhausen nach;
einmal ein Traumfoto von Flo und Ria und einmal ein Zeltübersichts-Foto:

Wir befinden uns weiterhin in Hagen-Haspe. Der Grund dafür ist, das ich am Samstag morgen in meinem Zelt von Musik geweckt wurde. Ich kletterte, um Frühstück zu holen, aus dem Zelt. Auf dem Weg zum Real,- ging es am Haspe-Pool vorbei. Hier beobachtete ich Menschen, die einen Pavillion aufbauten. Wunderlich fragte ich, was denn hier stattfinden würde. Die Antwort war, das hier der vierte C.o.S Pool-Contest der Serie, die in ganz Deutschland stattfindet, stattfinden würde.
Wir befinden uns weiterhin in Hagen-Haspe. Der Grund dafür ist, das ich am Samstag morgen in meinem Zelt von Musik geweckt wurde. Ich kletterte, um Frühstück zu holen, aus dem Zelt. Auf dem Weg zum Real,- ging es am Haspe-Pool vorbei. Hier beobachtete ich Menschen, die einen Pavillion aufbauten. Wunderlich fragte ich, was denn hier stattfinden würde. Die Antwort war, das hier der vierte C.o.S Pool-Contest der Serie, die in ganz Deutschland stattfindet, stattfinden würde.
Euphorisch besorgte ich Frühstück und baute mit Elli zusammen unser Zelt am Pool auf.
Hier gab es nun eine geile Pool-Session mit Pool-Größen aus der Umgebung. Und einige wenige sind sogar von weiter Weg angereist:
Spaß mit den Stufen
Radical Carving:
Google Maps berichtet mir gerade, das ich auf dem Weg nach Köln über Ennepetal, Wuppertal und Remscheid reisen werde. Da es Sonntag ist, und wir uns mit unserer Planung, was unser Gepäck angeht, etwas verschätzt hatten, werden wir es heute höchstens bis Remscheid schaffen. Dort besorgen wir uns dann morgen, am Montag, noch eine weitere Seitentasche für Ellis Fahrrad. Dann sollte dem Weg Richtung Süden nichts mehr im Weg stehen.
Entschuldigung nochmal an Hepf+Horn, das ich sie am Freitag nicht nochmal sehen konnte. Die 32€ und das letzte Nietzsche Sammelwerk-Buch schicke ich euch per Post !!! Schöne Grüße an dieser Stelle.
physikalische Demonstration des Ollies
Maschis Hauptschulgeschichten 3
Es ist schon seit meiner frühsten Kindheitserinnerung eine Eigenschaft in mir vorhanden, die sich auch regelmäßig durch meine Taten nach aussen hin zeigt. Es ist mein Hang zum Übertreiben, oder zum imaginieren von Handlungen und Situationen, die ich getan habe bzw. die mir passiert sind. Durch solche kleinen bewussten Lügen habe ich es von kleinauf verstanden, mir einen kleinen Vorteil bei meinen Mitmenschen zu schaffen.
Oftmals benutze ich diese Technik jedoch auch nur, um mich Gut zu fühlen - meinen Narzißmus zu streicheln. Das ist Moralisch gesehen falsch, und ich rate auch jeder Person ausdrücklich davon ab.
Ich möchte den Höhepunkt meiner Übertreibungen, den ich mir damals auf der legendären Hauptschule an der Wasserbank geleistet habe, hier erörtern, und anschliessend skizzieren, warum sich meine Verhaltensweise vor kurzer Zeit geändert hat. Ich weise darauf hin, das sich der Charakter des Menschen nicht ändert - aber die Methoden, zu denen ein Charakter sich seine Befriedigung schafft, sind durchaus veränderbar.
"Prank Call" ist der englische Begriff für etwas, das ich früher gerne getan habe. Es geht dabei darum, wahllos zufällige Telefonnummern zu wählen, und die Person am anderen Ende so gut es möglich war, zu verarschen. Auch hier hab ich es irgendwann einmal übertrieben, und mitten in der Nacht zufällig einen Juwelier angerufen. Es meldete sich der Anrufbeantworter. Spontan, und leider realistisch, sprach ich ihm eine Drohung, er solle doch bitte eine gewisse Summe X auf Kontonummer [zufällig] überweisen, da ich sonst [seinen Laden in die Luft jagen/ausrauben/ihn töten](habs genau vergessen) werde. Ich vergass diesen Anruf in der Flut der ganzen anderen Anrufe, die ich in dieser Nacht noch tätigte.
Wenige Tage später bekam meine Mutter, bei der ich damals noch wohnte, natürlich Post von der Polizei. Irgendwie bekam das nun die ganze Klasse, ich war damals glaube ich in der achten, mit. Da es in der Anklageschrift "räuberische Erpressung" lautete, und sich dies ebenfalls deutlich und amtlich in der Klasse herumgesprochen hatte, waren mir nun alle Türen und Tore offen für die extremsten Übertreibungen, die man sich - zu diesem Zeitpunkt im Leben - nur vorstellen konnte.
Ok. Meine Geschichte, wie sollte sie auch Schwächer ausfallen?:
Ich war am Wochenende auf einem Computer-Geek Treffen, und habe mich durch eine Sicherheitslücke im Premiere Zentral-Server auf deren Sendungsplan eingeloggt. Hier habe ich das Nachtprogramm von irgendeinem Premiere-Sender komprommitiert und einen kurzen Porno-Clip eingefügt. Anschliessend natürlich dem Konzern Premiere gedroht, das wenn er mir nicht regelmäßige eine gewisse Summe x zahlt, ich dies regelmäßig tun werde. Dummerweise habe ich beim ausloggen meine Spuren nicht verwischt, und deswegen bin ich - von wem auch sonst? - vom FBI erwischt worden.
Die ganzen Geschichten, das ich von FBI-Agenten von Zuhause abgeholt wurde, um zu meiner Verhandlung zu kommen, waren natürlich obligatorisch dabei.
Realistisch betrachtet, ist die Anzahl der Personen, die mir das geglaubt hatten, null. Aber ich fühlte mich so richtig gut, weil ich mir einbildete, die Personen glauben mir wenigstens ein bisschen, da meine Anzeige ja amtlich (und wahr) war. Klar, hätte ich nicht so übertrieben, und mir eine glaubwürdige Geschichte ausgedacht, wäre ich für eine Stunde das Gesprächsthema der Klasse geworden. So habe ich es wenigstens zu einem Lacher geschafft.
Abgesehen von diesen aufgrund von Übertreibung "gescheiterten" Versuch, mein Ego aufzuwerten, habe ich in meinem Leben auch viele kleinere Bevorteilungen praktiziert. Einige davon sind, meines Erachtens, auch erfolgreich gewesen, und sogar bis heute unaufgedeckt. Ich denke ich habe sogar einige davon Vergessen.
Denn summa sumarum haben diese ganzen erbärmlichen Lügen exakt diesen Zweck: Das aufwerten meines Egos.
Alles was glänzt, benötigt Betrachter, damit es an Wert gewinnt. Damit ein "Ego" Wert gewinnt, sind erstaunte Betrachter nötig. Das erstaunen und wundern anderer über meine Andersartigkeit, egal ob diese in Bezug auf diesen oder jenen Sachverhalt Echt oder Unecht ist, ist der Messfaktor für den Wert meines Egos. Und dest so wertvoller mein Ego, dest so schöner mein Gefühl.
Also: Ziel meines Charakters ist es, den Wert meines Egos zu maximieren. Bisher durch oben genannte Methode. Im Laufe meines bisherigen Lebens und durch die Erfahrungen, die ich gemacht habe, will ich mir eine Umkehrung der Perspektive zumuten, die eine Veränderung meiner bisherigen unedlen, unmoralischen Handlungsweise nach sich führt.
Denn ich sollte mein Ego nicht nach der Quantität, der Anzahl, der Betrachter und Beurteiler meines Egos bewerten, sondern der Qualität. Sämtliche 20 Mitschüler der Wasserbank damals in meiner Klasse, waren Qualitativ als Betrachter meiner Persönlichkeit unzulänglich, wertlos, nutzlos, es waren Schundmenschen, Abschaum und Dreck. In diesem Dreck habe ich mich wie ein Schwein gesuhlt, und mich in deren Verwunderung über meine Andersartigkeit wohl gefühlt.
Für meine heutige, umgedrehte Perspektive, ist genau diese Handlungsweise eine Ego-Wert vermindernde. Denn mein Weltbild, und mein Bezug zu Menschen um mich herum, hat sich (endlich) geändert.
Denn in 3 Monaten bin ich nach aussen hin Vagabund, und reise physisch durch die Welt; aber innerlich bin ich dieser Vagabund schon seit längerem. Und wie der Wanderer, der von jedem Ort, an dem er kommt, enttäuscht ist, irgendwann die Hoffnung verliert, ob er einen schönen Ort findet, an dem er sich für eine Zeit niederlassen kann, ist auch mein innerer Vagabund gescheitert daran, einen bequemen Ort, sprich einen Menschen, zu finden.
Früher haben die kurzen Ego-Spritzen gereicht, heute reicht das nicht mehr aus. Und bevor ich meine Unart in die weite Welt trage, wollte ich in mir aufräumen, und meinen (hoffentlich ehemaligen) Hang zu diesem moralisch schlechtem Verhalten publizieren.
Zum Abschluss Zylkas Wahnsinnigen Frontside Bluntslide:



Und Plasmo Frontside Nosepick:

Beide in Dortmund-Holzen aufgenommen. Meine Strafe belief sich übrigens auf 40 Sozialstunden.
Oftmals benutze ich diese Technik jedoch auch nur, um mich Gut zu fühlen - meinen Narzißmus zu streicheln. Das ist Moralisch gesehen falsch, und ich rate auch jeder Person ausdrücklich davon ab.
Ich möchte den Höhepunkt meiner Übertreibungen, den ich mir damals auf der legendären Hauptschule an der Wasserbank geleistet habe, hier erörtern, und anschliessend skizzieren, warum sich meine Verhaltensweise vor kurzer Zeit geändert hat. Ich weise darauf hin, das sich der Charakter des Menschen nicht ändert - aber die Methoden, zu denen ein Charakter sich seine Befriedigung schafft, sind durchaus veränderbar.
"Prank Call" ist der englische Begriff für etwas, das ich früher gerne getan habe. Es geht dabei darum, wahllos zufällige Telefonnummern zu wählen, und die Person am anderen Ende so gut es möglich war, zu verarschen. Auch hier hab ich es irgendwann einmal übertrieben, und mitten in der Nacht zufällig einen Juwelier angerufen. Es meldete sich der Anrufbeantworter. Spontan, und leider realistisch, sprach ich ihm eine Drohung, er solle doch bitte eine gewisse Summe X auf Kontonummer
Wenige Tage später bekam meine Mutter, bei der ich damals noch wohnte, natürlich Post von der Polizei. Irgendwie bekam das nun die ganze Klasse, ich war damals glaube ich in der achten, mit. Da es in der Anklageschrift "räuberische Erpressung" lautete, und sich dies ebenfalls deutlich und amtlich in der Klasse herumgesprochen hatte, waren mir nun alle Türen und Tore offen für die extremsten Übertreibungen, die man sich - zu diesem Zeitpunkt im Leben - nur vorstellen konnte.
Ok. Meine Geschichte, wie sollte sie auch Schwächer ausfallen?:
Ich war am Wochenende auf einem Computer-Geek Treffen, und habe mich durch eine Sicherheitslücke im Premiere Zentral-Server auf deren Sendungsplan eingeloggt. Hier habe ich das Nachtprogramm von irgendeinem Premiere-Sender komprommitiert und einen kurzen Porno-Clip eingefügt. Anschliessend natürlich dem Konzern Premiere gedroht, das wenn er mir nicht regelmäßige eine gewisse Summe x zahlt, ich dies regelmäßig tun werde. Dummerweise habe ich beim ausloggen meine Spuren nicht verwischt, und deswegen bin ich - von wem auch sonst? - vom FBI erwischt worden.
Die ganzen Geschichten, das ich von FBI-Agenten von Zuhause abgeholt wurde, um zu meiner Verhandlung zu kommen, waren natürlich obligatorisch dabei.
Realistisch betrachtet, ist die Anzahl der Personen, die mir das geglaubt hatten, null. Aber ich fühlte mich so richtig gut, weil ich mir einbildete, die Personen glauben mir wenigstens ein bisschen, da meine Anzeige ja amtlich (und wahr) war. Klar, hätte ich nicht so übertrieben, und mir eine glaubwürdige Geschichte ausgedacht, wäre ich für eine Stunde das Gesprächsthema der Klasse geworden. So habe ich es wenigstens zu einem Lacher geschafft.
Abgesehen von diesen aufgrund von Übertreibung "gescheiterten" Versuch, mein Ego aufzuwerten, habe ich in meinem Leben auch viele kleinere Bevorteilungen praktiziert. Einige davon sind, meines Erachtens, auch erfolgreich gewesen, und sogar bis heute unaufgedeckt. Ich denke ich habe sogar einige davon Vergessen.
Denn summa sumarum haben diese ganzen erbärmlichen Lügen exakt diesen Zweck: Das aufwerten meines Egos.
Alles was glänzt, benötigt Betrachter, damit es an Wert gewinnt. Damit ein "Ego" Wert gewinnt, sind erstaunte Betrachter nötig. Das erstaunen und wundern anderer über meine Andersartigkeit, egal ob diese in Bezug auf diesen oder jenen Sachverhalt Echt oder Unecht ist, ist der Messfaktor für den Wert meines Egos. Und dest so wertvoller mein Ego, dest so schöner mein Gefühl.
Also: Ziel meines Charakters ist es, den Wert meines Egos zu maximieren. Bisher durch oben genannte Methode. Im Laufe meines bisherigen Lebens und durch die Erfahrungen, die ich gemacht habe, will ich mir eine Umkehrung der Perspektive zumuten, die eine Veränderung meiner bisherigen unedlen, unmoralischen Handlungsweise nach sich führt.
Denn ich sollte mein Ego nicht nach der Quantität, der Anzahl, der Betrachter und Beurteiler meines Egos bewerten, sondern der Qualität. Sämtliche 20 Mitschüler der Wasserbank damals in meiner Klasse, waren Qualitativ als Betrachter meiner Persönlichkeit unzulänglich, wertlos, nutzlos, es waren Schundmenschen, Abschaum und Dreck. In diesem Dreck habe ich mich wie ein Schwein gesuhlt, und mich in deren Verwunderung über meine Andersartigkeit wohl gefühlt.
Für meine heutige, umgedrehte Perspektive, ist genau diese Handlungsweise eine Ego-Wert vermindernde. Denn mein Weltbild, und mein Bezug zu Menschen um mich herum, hat sich (endlich) geändert.
Denn in 3 Monaten bin ich nach aussen hin Vagabund, und reise physisch durch die Welt; aber innerlich bin ich dieser Vagabund schon seit längerem. Und wie der Wanderer, der von jedem Ort, an dem er kommt, enttäuscht ist, irgendwann die Hoffnung verliert, ob er einen schönen Ort findet, an dem er sich für eine Zeit niederlassen kann, ist auch mein innerer Vagabund gescheitert daran, einen bequemen Ort, sprich einen Menschen, zu finden.
Früher haben die kurzen Ego-Spritzen gereicht, heute reicht das nicht mehr aus. Und bevor ich meine Unart in die weite Welt trage, wollte ich in mir aufräumen, und meinen (hoffentlich ehemaligen) Hang zu diesem moralisch schlechtem Verhalten publizieren.
Zum Abschluss Zylkas Wahnsinnigen Frontside Bluntslide:
Und Plasmo Frontside Nosepick:
Beide in Dortmund-Holzen aufgenommen. Meine Strafe belief sich übrigens auf 40 Sozialstunden.
Frühlingsbeginn
So wie ich damals, auf meiner Deutschlandreise, das Ende des Sommers und den Beginn des Winters durch homoerotische Skateboardkunst dargestellt hatte, gibt es nun passend zum Frühlingsbeginn, die Variante der ersten Hälfte des Jahres 2008:

Aber auch Seb´s gestandener Kickflip, lässt sich absolut sehen:
Aber auch Seb´s gestandener Kickflip, lässt sich absolut sehen:
Tiefgarage Recklinghausen Hauptbahnhof
Um den erbärmlichen Fortschritt meiner Flatland-Karriere und den grandiosen Fortschritt Zylkas Street-Karriere zu dokumentieren und zu präsentieren, hier ein paar Schnappschüsse. Sämtliche Tricks wurden gestanden - davon sollte das folgende Video überzeugen.
Rattenscharf gecatchter und fotografierter Kickflip:

Über diese Shove-it Variation bin ich mir nicht sicher. Zylka weisst du es noch?:

Dies ist ein Pop Shove-it Tailgrab (Sal flip):

Und der Klassiker: Indy grab.

Als Krönung dieser 360° Flip:

Stop counting the days...
Skateboarding is not a Career.
Rattenscharf gecatchter und fotografierter Kickflip:
Über diese Shove-it Variation bin ich mir nicht sicher. Zylka weisst du es noch?:
Dies ist ein Pop Shove-it Tailgrab (Sal flip):
Und der Klassiker: Indy grab.
Als Krönung dieser 360° Flip:
Stop counting the days...
Skateboarding is not a Career.
Skateboardfahren Winter Series
Der Kickflip to Fakie vom Mann mit der versteckten Glatze:

Der monströse Frontside 180° Kickflip von Zylka:



Der Frontside 5-0 kurz vorm Abgang am Augenzentrum:

Crooked Grind am Augenzentrum:

Backside 5-0 mit dem wunderschönen Recklinghäuser Rathaus im Hintergrund:

Ein Boardslide und ein Noseslide vom Glatzenmann:


Der Glatzenmann imitiert Bam Margera:


Zylka opfert sich beim Sweeper Boardslide am bunten Rail am Rathaus:



Und verdirbt sich fast die Familienplanung:
Der monströse Frontside 180° Kickflip von Zylka:
Der Frontside 5-0 kurz vorm Abgang am Augenzentrum:
Crooked Grind am Augenzentrum:
Backside 5-0 mit dem wunderschönen Recklinghäuser Rathaus im Hintergrund:
Ein Boardslide und ein Noseslide vom Glatzenmann:
Der Glatzenmann imitiert Bam Margera:
Zylka opfert sich beim Sweeper Boardslide am bunten Rail am Rathaus:
Und verdirbt sich fast die Familienplanung:
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